The boring part
Wer bin ich? Die langweiligen Pflichtangaben sind, mein Name ist René Nossek, ich bin Heilpraktiker für sanfte Chiropraktik, Vitalstofftherapie und transpersonale Kinesiologie. In meine Praxis in Bonn kommen überwiegend Menschen, die schon lange unter Beschwerden, meistens Schmerzen, leiden und entweder bisher noch keine wirkliche Hilfe finden konnten, eine Operation vermeiden wollen, oder nach Alternativen suchen, für die Fülle an Medikamenten die sie aktuell einnehmen sollen.
Chiropraktik
Den Begriff Chiropraktik hast du bestimmt schon mal gehört. Das ist eine manuelle Therapieform, die das Ziel hat, durch gezielte Impulse Muskeln und Gelenke wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Effekte dieser Therapieform zeigen sich am schnellsten im Bewegungsapparat.
Ein klassisches Beispiel ist der Hexenschuss. Da lässt man sich, umgangssprachlich, wieder einrenken und oft geht es einem ziemlich bald danach schon deutlich besser. Dadurch dass unser Bewegungsapparat, vor allem unsere Wirbelsäule, aber sehr eng mit unserem Nervensystem verbunden ist, beobachte ich immer wieder in der Praxis, wie viele wunderbare positive Effekte das Lösen von solchen Blockaden im Bewegungsapparat auch auf den Rest unseres Organismus hat.
In der Chiropraktik führt man das darauf zurück, dass unsere Knochen auch als wichtiger Schutz für unsere Nerven dienen. Und das führt dann leider dazu, dass Blockaden im Skelettsystem auch zu Blockierungen im Nervensystem führen. Also wenn im Bewegungsapparat etwas blockiert ist oder nicht im normalen, physiologischen Umfang beweglich ist, dann kann das dazu führen, dass dadurch nervliche Strukturen und vor allem die Nervenreizleitung gehemmt oder gestört ist.
Wenn man jetzt solche Blockaden löst, dann funktioniert die Nervenreizleitung wieder besser. Das führt zu einem Ausgleich im vegetativen Nervensystem und darüber dazu, dass im Körper Genesungsprozesse oder Selbstheilungsprozesse, ausgelöst und angestoßen werden.
Vitalstofftherapie
Die Vitalstofftherapie ist, zumindest nach meinem Empfinden, Die Weiterentwicklung der orthomolekularen Medizin. Beide Therapieformen folgen dem Grundgedanken, dass Krankheit auf dem Boden eines Mangels entsteht. Und zwar nicht auf dem Mangel von Pantoprazol, Ritalin und Ibuprofen, sondern dem Mangel an wichtigen essentiellen Nährstoffen. Bei der orthomolekularen Medizin, die im Übrigen von Linus Pauling entwickelt wurde, versucht man demnach, über die Gabe einzelner Mikronährstoffe einen physiologischen, also einen normalen oder gesunden, Prozess im Körper zu unterstützen und dadurch Selbstheilungskräfte anzuregen.
Die Vitalstofftherapie folgt, wie gesagt, dem gleichen Prinzip. Der Unterschied ist, dass man bei der Vitalstofftherapie davon ausgeht, dass die Natur uns ihre Nährstoffe nicht ohne Grund in Nährstoffverbindungen anbietet. Ich verdeutliche das gern am Beispiel eines Apfels:
Ein Apfel enthält ungefähr 7 Milligramm Vitamin C. Gar nicht mal so viel. Trotzdem behaupte ich, dass an dem Spruch: “An apple a day keeps the doctor away” viel Wahres dran ist. Sein volles Potential entfaltet der Apfel aber nicht dadurch, dass er 7 Milligramm isoliertes Vitamin C hat, sondern dadurch, dass er neben dem Vitamin C auch Mineralstoffe, Spurenelemente, B-Vitamine, Vitamin K, Eisen, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Polyphenole und Pektin enthält.
Weil diese Stoffe in unserem Körper miteinander wirken und sich gegenseitig beeinflussen, führt das am Ende dazu, dass unser Körper von diesen 7 Milligramm Vitamin C in einem Apfel mehr Nutzen hat, als von 1500 Milligramm Ascorbinsäure – was im Grunde genommen isoliertes Vitamin C ist.
Deshalb habe ich mich für die Vitalstofftherapie entschieden, um meine Patientys dabei unterstützen zu können, erst einmal eine solide Basis zu schaffen. Eine Grundlage an allen wichtigen und nötigen Nährstoffen, die der Körper braucht, um grundsätzlich gesund sein und funktionieren zu können, ohne ständig irgendeinen Mangel kompensieren zu müssen.
Wenn es darüberhinaus immer noch Beschwerden oder Mängel gibt, dann steuern wir ganz gezielt, ortomolekular, diesem Mangel entgegen. Ein ganz wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist natürlich auch immer die Darmgesundheit, denn die größte Fülle an Nährstoffen nützt nichts, wenn der Körper sie nicht aufnehmen kann.
Transpersonale Kinesiologie
Ähnlich wie die Vitalstofftherapie und die Chiropraktik ist auch die transpersonale Kinesiologie ein Thema, in das man immer tiefer eintauchen kann. Aber wenigstens die Grundlagen möchte ich einmal kurz erwähnen.
Die Kinesiologie wurde entwickelt in den 1960er Jahren von amerikanischen Chiropraktikern. Diese Chiropraktiker hatten damals schon Zugang zu der Energielehre der traditionell chinesischen Medizin. Dadurch haben diese Chiropraktiker von damals, während ihrer Arbeit mit Muskeln und Gelenken, festgestellt, dass sich bestimmte Stressoren auf der energetischen Ebene an der Spannkraft der Muskeln ablesen lassen.
Dies war die Geburtstunde der applied Kinesioloy (AK). Aus der, bis heute, eine Vielzahl an neuen Kinesiologie-Richtungen entstanden sind. Was fast alle Kinesiologie-Richtungen gemeinsam haben, was geblieben ist, ist der “kinesiologische Muskeltest”, der auch als Biofeedback oder Muscle Monitoring bezeichnet wird.
Der Muskeltest ist somit eine Methode, die, in der Kinesiologie, genutzt wird, um über die Muskelamplitude feststellen, ob es irgendwo im System – also Deinem Komplex aus Körper, Geist, Seele und Unterbewusstsein – einen Stress gibt.
Auch in der transpersonalen Kinesiologie nutzen wir den Muskeltest, um herauszufinden welche Methode, welche Korrektur Dir am besten dabei hilft, diesen Stress aufzulösen und im Idealfall sogar in eine Art Weiterentwicklung umzuwandeln.
Die Kinesiologie oder der Muskeltest sind aber niemals objektiv sondern immer subjektiv. Also ganz individuell auf denjenigen abgestimmt, der getestet wird. Die Testergebnisse sind nicht mit anderen Personen reproduzierbar, sondern individuell auf Dich abgestimmt und ist dadurch auch nicht evidenzbasiert oder schulmedizinisch anerkannt.
Wie wurde ich zu dem, der ich heute bin
Ich möchte die transpersonale Kinesiologie als Überleitung nutzen, zu den wahrscheinlich interessanteren Themen. Also wie wurde ich der, der ich heute bin? Ich bin etwas, was man heutzutage umgangssprachlich, glaube ich, als Generalist bezeichnet.
Ich bin jemand, der unglaublich neugierig ist, sich immer wieder für neue Dinge begeistern kann, sein Kopf in alles Mögliche und Unmögliche reinsteckt und immer wieder forscht was es in der Welt noch alles zu entdecken gibt. Und das hatte zur Folge, dass ich extrem lange in meinem Leben gar nicht wusste was ich überhaupt beruflich machen will.
Ich habe irgendwann im Einzelhandel angefangen weil ich dachte, ich arbeite gerne mit Menschen. Dann bin ich ins Handwerk, habe als Schuhmacher und im Schlüsseldienst gearbeitet. Ich wäre beinahe mal Schreiner geworden, bin Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten und Befähigte Person zur Gefährdungsbeurteilung von Tafelwasser-Schankanlagen. Das sind zumindest die Bereiche, in die ich beruflich reingeschnuppert habe, privat gibt es noch einige mehr.
Diese Fülle an Eindrücken und Erfahrungen führte dazu, dass es in meinem Umfeld ganz schnell heißt: „nicht verzagen, René fragen”. Weil ich einfach so viele – manchmal auch nur kleine – aber immerhin Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche habe und mir, zum Glück, eine sehr hohe Transferleistung gegeben ist, sodass ich ganz prima Dinge verbinden und verknüpfen kann.
Bei all dieser beruflichen Unentschlossenheit gab es eine Sache, die immer wie ein kleines, zartes Flämmchen im Hintergrund gebrannt hat. Mein Interesse für Gesundheit und Naturheilkunde. Die Geschehen beim Arzt und im Krankenhaus haben mich nie wirklich interessiert. Aber ich hatte das große Glück, dass meine Eltern mit mir schon in jungen Jahren immer zum Heilpraktiker gefahren sind, um dort meine Gesundheit auf den höchsten Stand zu bringen.
Natürlich gab es auch Situationen in denen ich zum Arzt musste, das will ich gar nicht klein reden. Wir brauchen Ärzte, ich würde sogar behaupten, dass wir viel zu wenig Ärzte haben. Denn die meisten Praxen und Wartezimmer platzen aus allen Nähten. Genau das ist vermutlich auch ein Punkt, warum ich mich als Kind beim Heilpraktiker immer ein bisschen wohler gefühlt habe.
Die Liebe zu Naturheilkunde und Gesundheit spürte ich also unterschwellig schon früh in mir, doch gesellschaftliche und soziale Gründe drängten sich immer in den Vordergrund, sodass ich dieser Liebe, lange, nicht genug Raum gegeben habe. Schließlich wollte man heiraten, eine Familie gründen und ein Haus kaufen. Da war für so eine aufwendige, nebenberufliche Ausbildung, wie den Heilpraktiker, irgendwie kein Platz.
Zudem habe ich immer im Kölner Raum gewohnt. Das heißt, wenn ich mich für diese Prüfung oder für diese Ausbildung entschieden hätte, wäre klar gewesen, ich muss für die Prüfung nach Köln zum Gesundheitsamt. Und dem Gesundheitsamt Köln eilt, noch heute, ein gnadenloser Ruf voraus. Auch in dem Jahr, in dem ich die Prüfung ablegte, betrug die Durchfallquote ca. 86%.
Das waren alles Gründe, die dafür sorgten, dass ich den Wunsch “Heilpraktiker zu werden” immer ziemlich klein gehalten hatte. Irgendwann passierte dann, was passieren musste. Mein damaliger Chef verkündete mir, dass er in spätestens vier bis fünf Jahren die Firma verlassen möchte, meine Frau was ebenfalls von Aufbruchstimmung angetrieben und während alles, was ich mir bis dahin im Leben aufgebaut hatte, den Bach hinunter zu gehen schien, fasste ich den Entschluss, aus dieser Krise einen großartigen Neuanfang zu kreieren und etwas eigenes aufzubauen, was mich erfüllt und begeistert.
Heute kann ich sagen, ich bin wahnsinnig glücklich darüber, denn ich mache heute genau das, was ich machen will. Ich bin jeden Tag on fire und kann endlich genau das machen, wofür ich brenne.
So grundlegend verkehrt lag ich also mit meinem ersten Gedanken bei der Berufswahl gar nicht. Ich arbeite gerne mit Menschen, ja! Ich möchte Ihnen nur nichts verkaufen. Ich will Ihnen dabei helfen, Ihr Leben, Ihre Gesundheit eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und dadurch die beste Version von sich selbst zu werden, die Sie sein können.
Wenn wir davon sprechen, die beste Version von sich selbst zu werden, die man sein kann, dann wird auch ganz schnell klar, dass es bei mir nicht nur um Die Gabe von irgendwelchen Mitteln geht, sondern eben ganz viel auch um Wachstum und Entwicklung auf der physischen, auf der emotionalen und auf der mentalen Ebene.
Was bedeutet für mich Gesundheit?
Das bringt mich zu einem weitern Punkt, den ich gerne hier aufgreifen möchte. Was bedeutet für mich überhaupt Gesundheit? Gesundheit ist für mich mehr als nur das Fehlen von Krankheit oder das Fehlen von irgendwelchen störenden Symptomen und Beschwerden. In der transpersonalen Kinesiologie, die im Übrigen angelehnt ist an die transpersonale Psychologie, gehen wir davon aus, dass wir mehr sind als nur unser physischer Körper.
Der physische Körper
Ein Stück weit ist Dir das vielleicht auch schon mal in den Sinn gekommen und ich möchte diese Denkweise kurz erläutern. Unser physischer Körper ist alles an uns, was wir anfassen können oder von dem wir zumindest wissen, dass es physisch vorhanden ist. Unsere Organe können wir ja nicht alle anfassen, aber wir wissen, dass sie da sind. Das ist unser physischer Körper.
Dass der da ist, merken wir immer dann, wenn irgendwas weh tut oder nicht so ist, wie es sein soll. Denn wenn unser physischer Körper gesund und im Einklang ist, dann merken wir ihn eigentlich nicht. Schmerz ist immer ein Alarmsignal.
Der Emotional-Körper
Wie der Name vermuten lässt, geht es beim Emotional-Körper um Emotionen. Immer dann, wenn Du traurig, ängstlich, fröhlich und heiter oder frisch verliebst bist, weißt Du, dass es ihn gibt, den Emotional-Körper. Aber auch, wenn Du irgendetwas unbedingt haben willst, kommt dieses Verlangen aus dem Emotional-Körper.
Der Metal-Körper
Die innere Stimme Deines mental Körpers ist Dir bestimmt gut vertraut. Das ist der eine Teil deiner inneren Anteile, der gerne meint, er wäre der Chef. Der Eine Deiner drei inneren Anteile, der den anderen beiden sagt, sie sollen sich nicht so anstellen und jetzt endlich mal durchziehen. Oder der Teil von Dir, der Dir schon bevor du etwas Neues angefangen hast, erklärt, warum du es am besten sein lässt. Das ist dein Mental-Körper.
Gesundheit auf allen Ebenen
Meine Vorstellung von Gesundheit ist, dass alle diese drei Ebenen im Einklang miteinander sind und uns harmonisch durchs Leben begleiten.
In einer der Grunddisziplinen der Kinesiologie, dem Touch for Health, wird dieses Verständnis von Gesundheit auch als Triade der Gesundheit bezeichnet. Diese Definition verdeutlicht noch einmal sehr schön, dass alle drei Anteile gleichermaßen beteiligt sind und zu einem funktionierenden Ganzen beitragen.
In der Naturheilkunde sind die Begriffe Körper, Geist und Seele etwas gebräuchlicher und man verbindet sie zu einer ganzheitlichen oder holistischen Gesundheit.
Welche Worte Dir hierbei am besten gefallen und für Dich den Nagel besser auf den Kopf treffen, das liegt natürlich ganz bei Dir. Worum es mir geht ist, Dir nahe zu bringen, dass in meinem Verständnis von Gesundheit eine wirkliche, tiefe, umfassende Gesundheit nur zustande kommen kann, wenn unser Mindset – also unsere Gedanken, unser Mentalkörper – die richtigen sind, wenn unsere Emotionen mitspielen und wir unserem Körper die nötigen Grundlagen bieten.